Vereine freuen sich über Spenden von "Windmüllern"

19 Vereine und Verbände in Burkau, Bischofswerda und Demitz-Thumitz können sich in diesem Jahr über Spenden in Höhe von insgesamt 8.000 Euro der Firma Bau- und Umwelttechnik GmbH Co. Windelt KG freuen. Das Unternehmen aus dem Kreis Paderborn betreibt Windenergieanlagen am Marienberg in Burkau/Schönbrunn, Großhänchen und Cannewitz sowie ein Umspannwerk am Ortsrand von Schönbrunn.

 

Spenden von jeweils 400 Euro haben die Löschzüge in Großhänchen, Burkau und Rothnaußlitz sowie die Jugendfeuerwehr Schönbrunn von den "Windmüllern" erhalten. Auch die Mitglieder der Sportvereine in Pohla-Stacha, Rothnaußlitz, Schönbrunn, Burkau, Demitz-Thumitz, des Reitvereins Taucherwald und die Tanzsportler in Demitz-Thumitz wurden jeweils mit 400 Euro bedacht.

 

Ebenso hat die Windwelt KG aus Westfalen die Arbeit des Dorfclubs Schönbrunn, des Jugendclubs Demitz-Thumitz, des Chores in Burkau, des Kindergartens Rothnaußlitz, der Burkauer Heimatfreunde und des Rassegeflügelzuchtvereins in Burkau unterstützt. Die Lebenshilfe in Bischofswerda hat eine 400-Euro-Spende für die Unterhaltung des Tierparks erhalten.

 

Eine besondere Aktion haben die „Windmüller“ in diesem Jahr in Burkau finanziell unterstützt. Der Förderverein der Grundschule hat im Frühjahr nach einem Sponsor für den Bau neuer Sanitäreinrichtungen am Schulgarten gesucht. Die Windwelt KG hat sich bereiterklärt, die Materialkosten zu übernehmen, so dass die Inbetriebnahme noch vor den Sommerferien erfolgen konnte.

 

Die heimischen Vereine und Verbände werden von den Windenergie-Betreibern bereits seit 2007 regelmäßig unterstützt und konnten seitdem Spenden von insgesamt mehr als 50.000 Euro verbuchen. Weitere Vereine, die besondere Aktionen planen oder ein Jubiläum haben, können sich bei den Windenergie-Betreibern gern noch melden - Mailadresse: but-gmbh@t-online.de

(Mitteilung vom 09.10.2018)

Energiewende in NRW voranbringen

Mit Irrtümern und Vorurteilen über erneuerbare Energien aufräumen und die Energiewende voranbringen - das will der neu gegründete Regionalverband Ostwestfalen-Lippe (OWL) im Landesverband Erneuerbare Energien (LEE) Nordrhein-Westfalen. Einer von drei geschäftsführenden Vorständen des  neuen LEE-RV OWL ist Jürgen Wrona (Delbrück), Geschäftsführer der Bau- und Umwelttechnik GmbH. 

Ostwestfalen-Lippe ist Vorreiter bei der Windkraftnutzung in Nordrhein-Westfalen. 1.000 Windenergieanlagen drehen sich im Regierungsbezirk Detmold, davon allein 500 im Landkreis Paderborn und mehr als 100 in Lichtenau, der Windkraft-Hauptstadt von NRW.

Anti-Windlkraft-Initiativen meinen, die Region habe bereits genug für die Energiewende getan und wollen einen weiteren Ausbau der Windkraft stoppen. Dabei werden zum Teil absurde Falschaussagen über erneuerbare Energien verbreitet, die bei fachlich nicht sattelfesten Politikern auf fruchtbaren Boden fallen.

So will der Paderborner CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Carsten Linnemann, zugleich Bundesvorsitzender der einflussreichen CDU-Mittelstandsvereinigung, das gerade erst umgekrempelte  Erneuerbare-Energien-Gesetz noch einmal "kernsanieren" und der neue CDU-Landtagsabgeordnete Bernhard Hoppe-Biermeyer aus Delbrück, behauptete in seiner ersten Landtagsrede, Windenergie mache den Strom teurer und die Menschen krank.

Derartigen Fake-News über Erneuerbare Energien will der Vorstand des neuen LEE-Regionalverbandes Ostwestfalen-Lippe entschieden entgegentreten. Neben BUT-Geschäftsführer Jürgen Wrona aus Delbrück gehören zum Vorstand noch Kerstin Haarmann (Paderborn) von der Firma WestfalenWind und Chrstoph Sonntag (Salzkotten) von Bürgerwind Widey.

(sh. Pressetext des LEE NRW vom 19.07.2017)

 

Ausstieg aus Kohle und Atom parallel möglich

„Man kann nicht zeitgleich aus der Atomenergie und der Kohleverstromung aussteigen“, ließ Bundeswirtschaftsminister Siegmar Gabriel (SPD) im Jahr 2014 verlautbaren. Eine Studie von Energiewissenschaftlern belegt jetzt das Gegenteil. 

 

Für seine Pro-Kohle-Position erntete Gabriel damals viel Widerspruch - auch aus den eigenen Reihen. So sprach Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sich wiederholt für das Abschalten von Kohlekraftwerken aus.

Prof. Uwe Leprich vom Institut für ZukunftsEnergieSysteme, (IZES) Saarbrücken, und Prof. Stefan Klinski von der Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin, haben jetzt im Auftrag des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums wissenschaftlich untersucht, ob und wie neben dem beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergienutzung bis zum Jahr 2022 auch ein Kohleausstieg realisiert werden kann.

Prof. Uwe Leprich weist darauf hin, dass der vorzeitige Ausstieg aus der Kohleverstromung neben Klimaschutz weitere positive Effekte habe: „Der deutsche Kraftwerkspark wird deutlich flexibler und das Zusammenspiel mit der fluktuierenden Stromerzeugung aus Wind und Sonne wird deutlich einfacher.“

Prof. Stefan Klinski weist juristische Bedenken gegen ein Abschalten von Kohelkraftwerken zurück. „Für den Ausstieg aus der Kohleverstromung stehen dem deutschen Gesetzgeber relativ große rechtliche Spielräume zur Verfügung – ohne dass dadurch Entschädigungsansprüche der Kraftwerksbetreiber ausgelöst würden“, so Prof. Kinski.

„Wir können bis im Jahr 2040 aus der Stromgewinnung mit Kohle aussteigen. Die Stromversorgung in Deutschland ist auch dann gesichert, wenn wir parallel aus der Atomkraft aussteigen", so das Fazit der rheinland-pfälzischen Wirtschafts- und Energieministerin Eveline Lemke (Bündnis 90/Die Grünen).

(Mitteilung vom 06.09.2015)

 

"Länderöffnungsklausel im EEG ist überflüssig"

Der Bundesrat hat die von der Bundesregierung geplante "Länderöffnungsklausel" in seiner Sitzung am 2. Juni 2014 abgelehnt. Die Klausel soll den Bundesländern die Möglichkeit eröffnen, Mindestabstände zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauungen festzulegen. Die Länderkammer sieht den Gesetzentwurf der Großen Koalition als „überflüssig und im Hinblick auf die notwendige Umsetzung der Energiewende als kontraproduktiv“ an. Auch Wirtschafts- und Rechtsexperten, Vertreter von Umwelt- und Kommunalverbänden haben die "Länderöffnungsklausel" bei einer Anhörung im Deutschen Bundestag am 21. Mai 2014v einhellig abgelehnt. Die Große Koalition hat die Klausel dennoch ins Gesetz aufgenommen. 

 

Die Vertreterin des Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Verfassungsrechtler Prof. Dr. Ulrich Battis verwiesen in der Anhörung auf rechtliche Probleme. Battis warnte, ein Eingriff der Länder, wäre mit den weiterhin bestehenden bundesgesetzlichen Vorgaben unvereinbar, „ein unverhältnismäßiger und daher verfassungswidriger Eingriff in die kommunale Planungshoheit“. Es drohten Klagen vor dem Bundesverwaltungsgericht sowie dem Bundesverfassungsgericht.
Die Rechtsexperten stellten klar, die Kommunen hätten bereits heute die Möglichkeit, die Ansiedlung von Windenergieanlagen zu steuern und Abstandsvorgaben zu machen. Insofern gebe es über die rechtlichen Bedenken hinaus gar keine Erfordernis für die von der Bundesregierung geplante gesetzliche Neuregelung.
Auch in der Begründung des Bundesrates heißt es, dass bereits das geltende Recht den Ländern und insbesondere den Kommunen über bauplanungsrechtliche und immissionsschutzrechtliche Regelungen die Möglichkeit einräume, angemessene Abstände zu anderen baurechtlich zulässigen Nutzungen, insbesondere zur Wohnbebauung, bei der Errichtung von Windenergieanlagen festzulegen. Zudem würde die Einführung einer Länderöffnungsklausel dazu führen, dass die Privilegierung der Windenergie ausgehöhlt bzw. unterlaufen werden könnte. Das sei eine Gefahr für die Energiewende.
Angesichts der Siedlungsdichte in Deutschland seien Abstandsregelungen die zentrale „Stellschraube“ für die Entscheidung, wie viel Raum für die Windenergienutzung zur Verfügung stehe. Entsprechend hoch festgesetzte Mindestabstände könnten notwendigen Ausbau der Windenergienutzung unmöglich machen oder zumindest stark einschränken, warnt die Länderkammer. In ihrer Gegenäußerung schreibt die Bundesregierung, dass sie an ihrem Gesetzentwurf festhalten wolle. 
Ins energiepolitische Abseite stellte sich bei der Anhörung im Bundestag Markus Pfitsch von der Bundesinitiative Vernunftkraftwerk, einem Zusammenschluss von Bürgerinitiativen. "Jede weitere Windkraftanlage ist unsinnig", wird Pfitsch zitiert. Wie die Energiewende im Strombereich ohne einen deutlichen Ausbau der Windenergie funktionieren soll, ließ er offen.  
Weitere Einzelheiten unter www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2014/pa_umwelt/276856 

(Mitteilung vom 04.06.2014)

 

Sachverständige fordern: Kohlekraftwerke abschalten

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen hat der neuen Bundesregierung im Sondergutachten "Den Strommarkt der Zukunft gestalten" wichtige Leitsätze für die Energiewende ins Stammbuch geschrieben. Während CDU/CSU und SPD nach wie vor das Loblied von der Kohleverstromung anstimmen, stellen die Umweltberater der Bundesregierung klar: Das Überangebot an unflexiblen Kraftwerken - in erster Linie Braunkohlekraftwerken - muss abgebaut werden. Stattdessen werden flexible Kraftwerke - insbesondere Gaskraftwerke - benötigt, um die schwankende Erzeugung aus Sonne und Wind auszugleichen. Die Energieeffizienz müsse auf europäischer Ebene vorangebracht werden, der Preis für Kohlendioxidemissionen müsse deutlich erhöht werden. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bezeichnet der Sachverständigenrat als treibende Kraft der Energiewende und Erfolgsmodell mit internationaler Strahlkraft.

Die Kurzfassung des Sondergutachtens "Den Strommarkt der Zukunft gestalten" ins abrufbar unter www.umweltrat.de.

(Mitteilung vom 12.10.2013)

    

Energiewende durch lokales Handeln im Kreis Paderborn

Der Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung in Nordrhein-Westfalen soll bis 2020 von derzeit ca. 3,5 % auf 15 % gesteigert werden. "Wir müssen das Tempo anziehen", machte NRW-Umwelt- und Klimaschutzminister Johannes Remmel (Bündnis 90/Die Grünen) bei einer Diskussionsveranstaltung unter dem Motto "Energiewende durch lokales Handeln" vor etwa 150 Besuchern in Paderborn deutlich. Der Kreis Paderborn hat in seinem Klimaschutzkonzept festgeschrieben,  bereits bis 2020 den gesamten Stromverbrauch durch regenerative Energieträger zu decken. Dazu muss die Windenergieleistung im Kreis Paderborn etwa vervierfacht werden, rechnete Jürgen Wrona, Geschäftsführer der Firma Bau- und Umwelttechnik GmbH aus Delbrück und Sprecher des Runden Tisches "Paderborner Land 100 % erneuerbar" vor. 

Derzeit werden im Kreis Paderborn ca. 400 Gigawattstunden(GWh) Windstrom pro Jahr erzeugt. Laut Klimaschutzkonzept für den Kreis Paderborn, das der Kreistag mit breiter Mehrheit von CDU, SPD, Grünen, Linken und Unabhängigen beschlossen hat, müssten es bis 2020 mindestens 1.200 GWh werden. Es ist aber absehbar, dass der Ausbau der Photovoltaik an Dynamik verliert und auch die Stromeinsparungen geringer sein werden als prognostiziert. Das Potential der Biomasse ist weitgehend ausgeschöpft, Wasserkraft und sonstige Energieträger (z.B. Verstromung von Deponiegas) spielen im Kreis Paderborn keine große Rolle. Nach Einschätzung von Wrona ist somit bis zum Jahr 2020 eine Verbrauchslücke von 1.500 bis 1.600 GWh mit Windenergie zu schließen - das ist viermal soviel wie heute. Das Ziel ist nur zu erreichen, wenn Altanlagen repowert und ca. 2,5 % der Gesamtfläche für die Windenergie freigegeben werden. Zur Zeit sind es kreisweit ca. 1,7 %.

(Mitteilung vom 09.09.2013)

      

Windenergie stabilisiert den Haushalt der Gemeinde Burkau

Die sechs Windräder der Windwelt KG in Burkau und Großhänchen spülen für die Jahre 2009 bis 2013 etwa 300.000 Euro in die Gemeinde. "Ohne Windenergie wäre Burkau ärmer. Unsere Gewerbesteuerzahlungen stabilisieren den Finanzhaushalt der Gemeinde und tragen zum Erhalt des Freibades bei". Mit dieser Aussage nimmt die Geschäftsführung der Windwelt KG Stellung zur aktuellen Diskussion in Burkau und zur Behauptung, durch Windenergieanlagen werde der Badespaß im Freibad beeinträchtigt.  

(Mitteilung vom 02.09.2013)

 

Den Pressetext der Windwelt KG können Sie hier abrufen.

windwelt-presse2013.pdf
PDF-Dokument [209.2 KB]

Traum vom energieautarken Haus näher gekommen

Die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) hat über ein energieautarkes Wohnhaus berichtet, das in Hilter am Teutoburger Wald errichtet worden ist. Bauherr ist Hermann Lanwermeyer, Geschäftsfüher der Firma Bau- und Umwelttechnik GmbH. Er und seine Frau Uta haben ihre eigene "Energiewende" gemacht und sind dem Traum von der Energieunabhängigkeit ein Stück näher gekommen. Den Bericht aus der NOZ können Sie hier lesen. 

Am Sonntag, 21. April 2013, 23.50 Uhr wurde in der RTL-Sendung "Faszination Leben" ein Fernsehbericht über das Haus der Familie Lanwermeyer ausgestrahlt.

(Mitteilung vom 28.04.2013)

Die 100m² große thermische Solaranlage kann über die hier aufgeführten Link betrachtet oder auch ausgewertet werden.

Neuer Rekord bei der Ökostrom-Produktion am 18. April 2013

Neuer Ökostrom-Rekord in Deutschland: Dank viel Wind und guter Sonneneinstrahlung lieferten erneuerbare Energien nach Angaben der Leipziger Strombörse EEX am Donnerstag, 18. April 2013, in der Mittagszeit eine Spitzenleistung bis zu 35.900 Megawatt – das entspricht der Produktion von 25-30 Kohle- oder Kernkraftwerken. Erstmals in Deutschland haben somit Windenergie- und Solarstromanlagen an einem laststarken Werktag stundenlang mehr als 50 % zur Stromversorgung beigetragen. Experten erwarten, dass der Anteil der erneuerbaren Energien kontinuierlich steigt und der Ökostrom-Rekord vom 18. April schon bald wieder übertroffen wird.

Damit steigen aber auch die Konflikte im Stromversorgungssystem und steht die Politik vor einer historischen Weichenstellung. „Es gibt in Deutschland trotz der Abschaltung von Atomkraftwerken nach Fukushima ein Überangebot an Stromerzeugungskapazitäten“, so Jürgen Wrona, Geschäftsführer der Bau- und Umwelttechnik GmbH. Zum Beleg weist er darauf hin, dass bereits im Jahr 2012 soviel Strom aus Deutschland in die Nachbarstaaten exportiert wurde wie nie zuvor. Der Stromexport ist im ersten Quartal 2013 noch weiter gestiegen. Diese Entwicklung könne auf Dauer nicht fortgesetzt werden. „Ein System, das auf unflexiblen, zentralen Großkraftwerken basiert, ist mit dezentral errichteten, erneuerbaren Energien nicht kompatibel“, so Wrona. „Vor allem Kohlekraftwerke verstopfen die Stromnetze. Erste Maßnahme muss daher sein, keine neuen Kohlekraftwerke mehr zu genehmigen. Außerdem muss ernsthaft geprüft werden, welche Kohle- und Atomkraftwerke kurzfristig vom Netz genommen werden können.“

Doch die Bundesregierung hat sich für einen anderen Weg entschieden: Wirtschaftsminister Rösler und Umweltminister Altmaier wollen – ganz im Sinne der Großkraftwerksbetreiber E.ON und RWE - die Förderung für erneuerbare Energien kürzen und die Ökostrom-Produktion ausbremsen. Die Bundesregierung ist damit auf dem besten Wege, die Energiewende gegen die Wand zu fahren.

(Mitteilung vom 19.04.2013)

 

Deutschland hat 2012 soviel Strom exportiert wie nie zuvor

Im Jahr 2012 sind aus Deutschland 66,6 Mrd Kilowttstunden (kWh) Strom ins Ausland exportiert worden. Importiert wurden 43,8 Mrd. Der Exportüberschuss 2012 betrug somit 22,8 Mrd kWh - das ist etwa viermal soviel wie 2011 und entspricht der Jahresleistung von zwei Atomkraftwerken.

Zur Erinnerung: Nach dem Reaktorunglück in Fukushima sind in Deutschland acht von 17 Kernkraftwerksblöcken vom Netz gegangen. Die Lobbyisten der Energiewirtschaft warnten damals vor Strommangel und Blackouts. Doch es ist genau das Gegenteil eingetreten: In Deutschland wird dank der erneuerbaren Energien soviel Strom produziert wie nie zuvor und steigt der Exportüberschuss auf ein Rekordniveau. 

Das gefällt der "alten" Energiewirtschaft natürlich gar nicht. Mit immer neuen Tricks versuchen die Netz- und Kraftwerksbetreiber die Erneuerbaren Energien zu diskreditieren und zielen auf eine Abschaffung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ab.

Aktuelles Beispiel: Für den 4. und 5. März 2013 war für ganz Deutschland sonniges Wetter mit klarem Himmel angesagt. Für die Mittagsstunden war somit eine Photovoltaikleistung von ca. 21 Gigawatt absehbar. Die Netzbetreiber haben jedoch aus unerfindlichen Gründen nur eine Leistung von 14,7 Gigawatt prognostiziert und zusätzliche Kraftwerkskapazitäten geordert. Die tatsächliche PV-Leistung betrug dann 20,5 Gigawatt. Die Netzbetreiber hatten sich also um satte 40 % verschätzt, was zur Folge hatte, dass der Strompreis an der Börse für mehrere Stunden zusammengebrach, weil zuviel Strom im Netz war.

Und wieso werden Erneuerbare Energien durch diesen Vorgang diskreditiert?

Zum einen wird suggeriert, Sonne und Wind seien unberechenbar. Dabei können Ökostromhändler, die Windenergie- und Solarstromanlagen unter Vertrag haben, das Aufkommen von Ökostrom bei einer Vorlaufzeit von 24 Stunden mit ca. 95 %iger Genauigkeit vorhersagen. Wieso können die Netzbetreiber das nicht und verschätzen sich dermaßen?

Zum anderen treibt die Fehlprognose der Netzbetreiber die EEG-Umlage in die Höhe. Denn in der Umlage schlagen sich die Differenzkosten zwischen der Einspeisevergütung für Erneuerbare Energie und dem Börsenpreis nieder. Je niedriger der Börsenpreis, desto höher die Differenzkosten, destomehr wird die Diskussion über die EEG-Umlage und die Kosten für die Förderung Erneuerbarer Energien angeheizt. Und genau das liegt im Interesse der Kohle- und Atomlobbyisten, die das EEG abschaffen und die Eneriwende ausbremsen möchten.

Prof. Dr.-Ing. Stefan Krauter von der Uni Paderborn hat daher bezüglich des Prognosefehlers vom März 2013 die Frage aufgeworfen: Haben sich die Netzbetreiber nur eklatant verschätzt oder haben sie den Börsenpreis bewusst manipuliert, um die EEG-Umlage in die Höhe zu treiben?

Oder anders gefragt: Sind die Netzbetreiber erschreckend unfähig oder interessengesteuert?

(Mitteilung vom 11.04.2013)

 

Klage der Textilindustrie gegen EEG läuft ins Leere

Die Textilindustrie hatte im vergangenen Jahr öffentlichkeitswirksam die Verfassungsmäßigkeit des  Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in Frage gestellt und eine Klagewelle gegen die EEG-Umlage angekündigt. Inzwischen sind die ersten Urteile ergangen und es deutet sich an: Der Feldzug der Textilindustrie gegen die EEG-Umlage wird wohl ein Rohrkrepierer.

Aktuell hat das Landgericht Chemnitz die Klage eines Unternehmens gegen einen Netzbetreiber auf Rückzahlung der EEG-Umlage abgewiesen (Az. 2 HKO 1113/12 vom 22.03.2013). Das Gericht sah auch keine Anhaltspunkte dafür, dass das EEG verfassungswidrig sein könnte und hat es abgelehnt, das EEG dem Bundesverfassungsgericht zur Überprüfung vorzulegen.

Auch das Landgericht Bochum war bereits am 06.11.2012 zu dem Ergebnis gekommen, dass ein klagendes Unternehmen keinen Anspruch auf Rückzahlung der EEG-Umlage hat und dass es keiner Überprüfung des EEG durch das Bundesverfassungsgericht bedarf (Az. I-12 O 138/12).

Seit den 1990er Jahre hat es immer wieder Versuche interessierter Kreise - vornehmlich der Kohle- und Atomkraftlobby - gegeben, die Rechtmäßigkeit des EEG in Zweifel zu ziehen. Sowohl das Bundesverfassungsgericht als auch die EU-Kommission wie auch der Europäische Gerichtshof haben jedoch bestätigt, dass die gesetzliche Förderung Erneuerbarer Energie rechtmäßig und verfassungskonform ist. Vor diesem Hintergrund überraschte der neue Angriff der Textilindustrie auf das EEG. Auf der anderen Seite flankiert die Textilindustrie mit ihren aussichtslosen Klagen die politische Geisterfahrt von FDP und Teilen der CDU, die das EEG abschaffen und den Ausbau Erneuerbarer Energien ausbremsen möchten.   

(Mitteilung vom 08.04.2013)  

 

Energie-Kapitäne haben weder Karten noch Kompasse

"Die Energiewende wird von Kapitänen gemacht, die weder Karten noch Kompasse haben - und diese Kapitäne heißen Altmaier und Rösler." Das sagte Jürgen Wrona, Geschäftsführer der Bau- und Umwelttechnik GmbH für den Runden Tisch "Paderborner Land 100 % erneuerbar" bei einer Kundgebung zum Grohnde-Aktionstag am 9. März 2013 in Altenbeken (Landkreis Paderborn). Zum Gedenken an die Atomkatastrophe von Fukushima wurde im Abstand von ca. 40 km eine Menschenkette um das Kernkraftwerk Grohnde gebildet. Einer der Aktionsorte war der Eisenbahnknoten Altenbeken, durch den zwei Routen für die Castor-Transporte führen.

Nachfolgend können Sie die Rede von Jürgen Wrona einsehen.

(Mitteilung vom 10.03.2013)    

grohnde-rede.pdf
PDF-Dokument [90.9 KB]

Rekommunalisierung von E.ON-Regionalversorgern

Der E.ON-Konzern hat angekündigt, sich aus den Regionalversorgungsunternehmen Thüringer Energie, E.ON Mitte und E.ON Westfalen Weser zurückzuziehen und den Kommunen seine Aktienanteile zum Verkauf anzubieten. Grund für diesen Schritt sind eine Welle von Konzessionsverlusten und Stadtwerke-Gründungen.

Beim nächsten Treffen des Bürgerforums "Paderborner Land 100 % erneuerbar" berichtet Jürgen Wrona, Geschäftsführer der Firma Bau- und Umwelttechnik GmbH und sachkundiger Bürger im Arbeitskreis Rekommunalisierung der Stadt Delbrück, über den Verfahrensstand und das weitere Vorgehen. Termin ist am Montag, 4. Februar 2013, 18.00 Uhr im Schulungsraum der Firma Centrosolar, Otto-Stadler-Straße 23b im Gewerbegebiet Paderborn-Dören.

(Mitteilung vom 31.01.2013)   

 

Windenergie im Paderborner Land

Auf der Paderborner Hochebene sind 10 % der Windenergieleistung von ganz Nordrhein-Westfalen installiert. Auf dieser Grundlage hat der Kreistag Paderborn sich das Ziel gesetzt, dass im Kreisgebiet bis zum Jahr 2020 genau soviel Strom regenrativ erzeugt wie verbraucht wird. 

Auf Einladung der Volkshochschule Ravensberg referiert Jürgen Wrona, Geschäftsführer der Firma Bau- und Umwelttechnik Gesellschaft für ökologisches Investment mbH, zum Thema "Windenergie im Paderborner Land - die tragende Säule beim Klimaschutz". Termin ist am Montag, 26. November 2012, 19.30 Uhr im Gebäude der Volkshochschule, Kiskerstraße 2 in Halle/Westf.

(Mitteilung vom 12.11.2012)

 

Wer ist schuld an Strompreissteigerungen?

Der Strompreis steigt und steigt - und wer ist schuld daran? Die Verantwortung wird gern der Energiewende und dem Erneuerbare-Energien-Gesetz zugeschoben. Ist das wirklich so?

Jürgen Wrona, Geschäftsführer der Firma Bau- und Umwelttechnik GmbH und Mitinitiator des Bürgerforums "Paderbroner Land 100 % erneuerbar", informiert bei einer öffentlichen Veranstaltung des Stadtverbandes Paderborn von Bündnis 90/Die Grünen über die Hintergründe des Anstiegs der EEG-Umlage und des Strompreises. Termin ist am Dienstag, 6. November 2012, 20.00 Uhr im Büro von Bündnis 90/Die Grünen, Hillebrandstraße 5 in Paderborn.

(Mitteilung vom 31.10.2012)  

   

BUT-Geschäftsführer informiert über das neue EEG

EEG 2012 - was kommt auf die Betreiber von Photovoltaikanlagen zu? Diese Frage beantwortet Jürgen Wrona, Geschäftsführer der Bau- und Umwelttechnik GmbH, bei einer Veranstaltung des Bürgerforums "Paderborner Land 100 % erneuerbar". Termin ist am Dienstag, 14. Februar 2012, 19.00 Uhr im großen Sitzungssaal des Kreishauses Paderborn, Aldegreverstraße in Paderborn.

(Mitteilung vom 07.02.2012)